loader image

Filialen

Newsletter

0800 0009998

(kostenlos)

0800 0009911

(kostenlos)

Onlineshop

Arthrose

Arthrose ist die am weitesten verbreitete Gelenkerkrankung. Sie entsteht durch den langsamen Abbau von Gelenkknorpel oder aber als Folge von Unfällen. Eine Arthrose äußert sich meistens durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen und kann jedes Gelenk betreffen. Am häufigsten tritt die degenerative Gelenkerkrankung jedoch an Fingergelenken, Daumensattelgelenken, Kniegelenken, Hüftgelenken und den Zwischenwirbelgelenken auf. Dabei betrifft es alle Gelenksanteile, d. h. Knorpel, Knochen, Bänder, Menisken sowie die Gelenkkapsel. Die Häufigkeit nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Die Erkrankung betrifft etwa 90 Prozent über 65-Jährigen in irgendeiner Form, Frauen sind dabei deutlich öfter betroffen als Männern.

Ursachen und Symptome

Die klassische Arthrose, auch „primäre Arthrose“ genannt, wird durch verschiedene, teilweise sich überlagernde Faktoren begünstigt. Dies sind beispielsweise Alter, Übergewicht, Überlastungen und/oder Gelenkfehlstellungen. Betroffen sind meist sind Finger, Daumen, Knie, Hüfte und Rücken.

An anderen Gelenken spielen im Vergleich hierzu gelenkschädigende Ereignisse eine wesentliche Rolle wie etwa Knochenbrüche im Gelenksbereich, Instabilität wegen Bänder- oder Sehnenrissen, Infektionen und auch Stoffwechselstörungen. Da diese Gelenkerkrankung Folge einer Schädigung ist, spricht man auch von einer sogenannten „sekundären Arthrose“.

Ohne Unterscheidung ist allerdings die Symptomatik: So sind die häufigsten Symptome einer Arthrose „Anlaufschmerzen“ in der Bewegung, Belastungsschmerzen sowie bei bereits fortgeschrittenen Krankheitsbild auch eine eingeschränkte Beweglichkeit, bisweilen einhergehend mit Schwellungen am schmerzenden Gelenk. Nicht selten klagen Betroffene zudem über eine Wetterfühligkeit.

Therapie

Arthrose wird für gewöhnlich mit einer Kombination von nicht-medikamentösen Therapien und Medikamenten behandelt. Wenn diese konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind, kann eine Operation erwogen werden.

Eine modernen Therapie beginnt zumeist ohne Medikamente. Bewegung ist dabei äußerst wichtig, damit das Gelenk mit Nährstoffen versorgt wird, allerdings darf es nicht überbelastet werden. Physio- oder Ergotherapie helfen dabei, das Gelenk richtig zu belasten. Zudem erhält sie die Beweglichkeit, löst verspannte und überlastete Muskulatur und stärkt Muskulatur und Sehnen.

Daneben können physikalische Therapien wie etwa Wärme, therapeutischer Ultraschall, Elektrotherapie, Lasertherapie, Akupunktur oder apparativ unterstützte Massagetherapien eingesetzt werden. Welche Leistung hiervon von Ihrer Krankenkasse getragen wird, sollten Sie vorher erfragen!

WICHTIG: Bei Instabilitätsproblemen wird mit sogenannten Orthesen, d. h. stützenden Bandagen, mehr Sicherheit und Schmerzlinderung erreicht.

Die medikamentöse Therapie lindert vornehmlich die Symptome. Sie gleicht aber auch besonders schmerzhafte Mangelzustände aus und hält bei gewissen sekundären Arthrose-Formen sogar das weitere Fortschreiten auf.

Operation

Zeigen die beiden erstgenannten Therapieformen keine Linderung, wird ein operativer Eingriff abgewogen. Dabei wird zwischen gelenkerhaltenden und gelenkersetzenden Operationen unterschieden.

Medizinisch wird hier unterschieden zwischen:

  • Gelenkerhaltende Operationen
  • Gelenkersetzende Operationen

Gelenkerhaltende Operationen

Osteotomie:
Eine Umstellung der Beinachse verlagert die Belastung vom abgenutzten Gelenksanteil auf einen noch gesunden Bereich. Osteotomie wird am Knie am häufigsten durchgeführt.

Arthroskopie: 
Die Arthroskopie wird heute bei Arthrose nur noch sehr zurückhaltend eingesetzt. Bei blockierenden Knorpelfragmenten oder bei blockierenden umgeklappten Menisken ist sie unter Umständen jedoch sinnvoll.

Knorpeltransplantation: 
Hierbei wird eine kleine Menge Knorpelgewebe bei einer Arthroskopie entnommen, im Labor vermehrt und anschließend wieder injiziert oder unter eine Membran gespritzt. Diese Therapie funktioniert jedoch nur bei enger gefassten Knorpeldefekten, die meist im Rahmen von Sportverletzungen auftreten. Für die klassische Arthrose ist die Knorpeltransplantation nicht geeignet.

Gelenkersetzende Operationen

Teilkunstgelenk: 
Ein Teilkunstgelenk ersetzt nur einen Teil der Gelenksoberfläche.

Vollkunstgelenk:
Erst bei einer fortgeschrittenen Arthrose wird der vollständige Ersatz eines Gelenks in Betracht gezogen.

w

Sie haben Fragen zu unserem Angebot im Sanitätshaus?

Wir beraten Sie gern unter unserer
kostenlosen Service-Hotline: 0800 0009998

Reha-aktiv Sanitätshäuser

Oder kommen Sie in eine
unserer Reha-aktiv Sanitätshaus-Filialen.

Weiterführende Informationen: https://www.pflege.de/krankheiten/arthrose/