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Hohlfuß

Der Hohlfuß stellt das umgekehrte Bild des Plattfußes dar: Der Rückfuß ist hier zur Innenseite gerichtet und das Längsgewölbe des Fußes ist überproportional ausgebildet. Das Gang- und Standbild belastest primär die Fußaußenseite. Meist ist diese Geometrie angeboren und mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems und mit der Lähmung einzelner Muskeln verbunden. Potentielle Beschwerden entstehen zumeist an der Außenseite des Fußes und des Sprunggelenkes – häufig mit Druckstellen am Außenknöchel sowie Schmerzen im Bereich der Peronealsehnen und dem Mittelfußbereich.

Ursachen

Der Hohlfuß kann angeboren oder erworben sein. Beim angeborenen Hohlfuß kommt es durch ein genetisch veranlagtes Muskelungleichgewicht zur Krümmung der Fußsohle (siehe oben). Der erworbene Hohlfuß entwickelt sich aus anderen Krankheiten, so etwa aus Nerven- oder Muskelerkrankungen mit gestörter Muskelfunktion des Fußes, etwa

  • Lähmungen,
  • Rückenmarksmissbildungen wie der Spina bifida oder Myodysplasien oder einer
  • progressiver Muskeldystrophie.

Finden sich keine Ursachen für den Hohlfuß, spricht die Medizin vom idiopathischen Hohlfuß. Dieser bildet sich häufig zwischen dem achten und zwölften Lebensjahr. Abhängig von der Belastungszone am Fuß unterscheidet man in

  • Ballenhohlfuß: Dabei wird der Fußballen übermäßig belastet.
  • Hackenhohlfuß: Bei dieser Form wird die Ferse übermäßig belastet.
  • Hohlspreizfuß: Durch die Vorfußbelastung werden die Zehengrundgelenke auseinandergedehnt.
  • Varus-Stellung: Hier knicken das Fersenbein und das Sprunggelenk nach außen.

Symptome und Therapie

Fußfehlstellungen wie der Hohlfuß führen zu einem Ungleichgewicht von Muskeln und Gelenken im gesamten Körper. Symptomatisch sind u.a.:

  • Schmerzen,
  • Muskelschäden,
  • Gelenkschäden am Fuß: möglich sind auch Verstauchungen oder Verletzungen im Sprunggelenk,
  • Knochenschäden: selten entwickeln sich Belastungsbrüche am Fußknochen,
  • Gangschwierigkeiten,
  • Druckstellen und
  • Hühneraugen

Als therapeutische Erstmaßnahme können Einlagen oder orthopädische Schuhe zur Linderung der Beschwerden getragen werden. Die Schuheinlagen werden nach den Beschwerden und der Fußform individuell angefertigt. Zusätzlich zur orthopädischen Behandlung kann eine Physiotherapie Beschwerden lindern sowie Gang- und Haltungsstörungen ausgleichen. Starke oder schmerzende Stellen mit Hornhaut und Hühneraugen können selbst oder bei einer professionellen Fußpflege behandelt werden.

Sollte sich der Hohlfuß nicht zurückbilden, kann eine Operation notwendig werden. Infrage kommt u.a. eine Osteotomie, bei der Knochenteile aus bestimmten Fußknochen entfernt werden. Auch eine Verlagerung von Sehnen oder eine Spaltung der Sehnenplatte im Fußgewölbe – der Plantarfaszie – können die Fußfehlstellung ausgleichen.

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