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Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, die zu Entzündungen in verschiedenen Abschnitten des Verdauungssystems führen kann. Am häufigsten sind hiervon Dünn- und Dickdarm betroffen. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig erforscht, aber es wird angenommen, dass genetische Faktoren, das Immunsystem und Umweltfaktoren eine Rolle spielen.

Symptome

Die Symptome von Morbus Crohn können sehr unterschiedlich sein, die Bandbreite reicht von Bauchschmerzen und Durchfall über Gewichtsverlust und Müdigkeit bis hin zu Fieber. Die Erkrankung verläuft oft in Schüben, Phasen akuter Entzündungsbeschwerden wechseln sich mit vorübergehender Linderung ab.

Die Erkrankung verläuft oft in Schüben, Phasen akuter Entzündungsbeschwerden wechseln sich mit vorübergehender Linderung ab.

Therapie

Die medizinische Therapie von Morbus Crohn zielt auf die Reduktion der Entzündung und der damit einhergehenden Symptome – vor allem sollen so mögliche Komplikationen vermieden werden. Zu den gängigen Therapien gehören:

  1. Medikamentöse Therapie: Dazu gehören entzündungshemmende Medikamente (wie Kortikosteroide), Immunsuppressiva und Biologika, die gezielt auf bestimmte Entzündungsprozesse wirken.
  2. Angepasste Ernährung: Eine bewusstere Ernährung oder eine spezielle Diät kann helfen, die Symptome zu lindern und einen Nährstoffmängel zu vermeiden.

3. Operation: Wenn Medikamente nicht ausreichend wirken oder Komplikationen auftreten, kann eine Operation notwendig sein, um betroffene Darmabschnitte zu entfernen – insbesondere dann, wenn ein Medikamente nicht mehr greifen. Auch Komplikationen wie Fisteln und Stenosen können einen operativen Eingriff notwendig machen. Wichtig: Morbus Crohn kann durch eine Operation nicht geheilt werden.

Wann kann ein Stoma bei Morbus Crohn helfen?

Darmverschluss oder Darmdurchbruch können bei Morbus Crohn ebenfalls Grund für eine OP sein – was jedoch sehr selten vorkommt. Hier kann ein Stoma, also ein sogenannter künstlicher (Darm-)Ausgang, zeitweise für eine Entlastung des Darms nach der Darmoperation sorgen oder auch, wenn der Darm besonders stark entzündet ist. Das Stoma wird dann häufig nach drei bis 12 Monaten wieder zurückverlegt und der komplette Darm kann wie gewohnt wieder arbeiten. 

Zudem können bei Morbus Crohn Fisteln, Abszesse oder eine besonders starke Entzündung von Teilen des Darms dazu führen, dass – wenn möglich vorübergehend – der Darm durch ein Stoma entlastet werden muss. Es ist in jedem Fall aber wichtig, dass Betroffene eng mit ihrem Arzt zusammenarbeiten, um die beste Behandlungsstrategie zu finden.

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