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Sichelfuß

Der Sichelfuß ist eine Fußfehlstellung. Dabei sind die Zehen stark einwärtsgedreht. Der Fuß wird C-förmig. Diese Fehlstellung liegt oft an beiden Füßen vor und ist häufig mit anderen Fußfehlstellungen kombiniert. Durch einen Sichelfuß kann es zu Gangschwierigkeiten, Schmerzen und Schäden an Muskeln, Gelenken sowie Knochen kommen. Bei Kindern kann sich der Sichelfuß von selbst zurückbilden. Die Behandlung eines Sichelfußes besteht vorwiegend aus orthopädischen und physiotherapeutischen Maßnahmen. 

Ursachen und Symptome

Die genauen Ursachen eines Sichelfußes sind unklar. Meist besteht dieser von Geburt an. Es kann mit der Lage des Ungeborenen im Mutterleib zusammenhängen. Häufiger tritt der Sichelfuß auf bei Erstgeborenen, Zwillings- oder Mehrlingsgeburten sowie bei Mädchen.

Beim Sichelfuß sind verschiedene Muskel überspannt: der Muskel, der die große Zehe zu den anderen Zehen heranführt. Und jener Muskel, der die Fußinnenseite anhebt.

Ein Sichelfuß weist u.a. folgende Symptome und Folgeschäden auf:

  • Gelenksschäden im Fuß
  • Gangschwierigkeiten
  • Schmerzen
  • Muskelschäden
  • Knochenschäden

Jede Fußfehlstellung kann zudem auch Folgen auf den gesamten Bewegungsapparat haben, etwa für die Knie, die Hüfte und die Wirbelsäule.

Diagnose und Therapie

Zumeist werden eine Ganganalyse und ein Scan der Fußsohle durchgeführt sowie ein Sensorik-Test. Durch ihn kann festgestellt werden, ob sich bei bestimmter neurologischer Stimulation die Muskelverspannung löst und der Fuß ggf. eine natürlich Haltung annimmt – ein wichtiger Aspekt für die anschließende Therapie. Um ggf. Fehlstellungen oder Schäden an Gelenken, Knochen und/oder Bändern besser zu beurteilen, können zudem weitere diagnostische Maßnahmen notwendig werden, wie Röntgen, Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT).

Nicht jeder Sichelfuß muss allerdings behandelt werden, den in den meisten Fällen bildet sich diese Fehlstellung auch von selbst zurück. Entscheidend für eine Behandlung ist die Beweglichkeit: Bei einer beweglichen Fehlstellung kann Fuß in die Normalstellung gebracht und fixiert werden. Später werden eine Schiene und Einlagen angepasst. Bei einer sehr starren Fehlstellung ist diese Therapie nicht möglich, dann wäre ggf. eine Operation des Fußes erforderlich. Zusätzlich zur orthopädischen Behandlung kann eine Physiotherapie Beschwerden lindern und Gang- und Haltungsstörungen entgegenwirken.

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