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Heftiges, unregelmäßiges Schnarchen nervt nicht nur den Bettnachbarn, es kann auch ein Zeichen für eine schwere Atmungsstörung sein: der Schlafapnoe.
Bei der gefährlichsten und zugleich häufigsten Form dieser Atmungsstörung blockieren die oberen Atemwege nahezu vollständig, die Atemluft kann für kurze Zeit nicht mehr hindurch und es kommt zu Atemstillständen. In Folge sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut und die CO2-Konzentration sowie die Anzahl der Stresshormone steigen. All das wirkt sich auf andere Organfunktionen wie Herz, Kreislauf oder Lunge aus. Der Betroffene schnappt im Schlaf nach Luft, wobei er laut prustend schnarcht. Nur bei bestimmten Formen der Schlafapnoe wachen die Betroffenen durch ihre Atemnot auf und nehmen sie somit bewusst wahr. Bei den meisten sind es die Beschwerden am Tage wie Mattigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Lustlosigkeit, Stimmungsschwan-
kungen oder zum Teil Depres-sionen, die den Arzt veranlassen, auch dem Verdacht auf eine Schlafapnoe nachzugehen.

Hilfe im Schlaflabor
Bei dringendem Verdacht auf ein Schlafapnoe-Syndrom hilft eine Untersuchung im Schlaflabor, wie etwa bei den Spezialisten am Klinikum Chemnitz, bei der Diagnose und einer passenden Therapie. Bei schwerer aus- geprägten Krankheitsbildern kann eine Ventilationstherapie der Atmungsstörung entgegenwirken. Meist kommt hier die sogenannte positive Überdruckbeatmung (CPAP = Continuous Positive Airway Pressure) zum Einsatz. Der Patient trägt hierbei über Nacht eine kleine Atemmaske, die an ein Atemgerät neben dem Bett angeschlossen ist. Während des Schlafes unterstützt es die Atmung mit leicht erhöhtem Luftdruck und die Atemwege bleiben geöffnet. Beschwerden wie Tagesmüdigkeit, depressive Verstimmung oder Bluthochdruck bessern sich mit der CPAP-Atmung rasch und nachhaltig.
Wesentlich: Der Betroffene atmet bei dieser Form der Ventilationstherapie selbst. Meist ist die Therapie als Langzeitbehandlung angelegt, vor allem bei den Formen der obstruktiven Schlafapnoe, die nicht anders behandelbar sind. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Betroffenen ihr CPAP-Gerät kontinuierlich einsetzen, zum Beispiel auch auf Reisen. Die Einweisung und Betreuung des Patienten und die technische Wartung der Geräte übernehmen wiederum Spezialisten, wie etwa unser Reha-aktiv-Team in unserem neuen
Schlaf-Atem-Zentrum Chemnitz, Leipziger Straße 137.